Videospiele: Durchschnittsalter
7.06.17 18:07 Uhr Opa Kilison

 

Videospiele

Altersschnitt der Gamer steigt, Geschlechterverhältnis fast ausgeglichen

 

Videospieler an Computer, Konsole und Smartphone werden im Schnitt immer älter. Mehr als jeder zweite deutsche Gamer ist älter als 30, jeder vierte über 50 Jahre. Und Frauen sind nur leicht unterrepräsentiert.

 


In Deutschland spielen mindestens 34,1 Millionen Menschen zumindest gelegentlich an Computer, Konsole oder Smartphone. Das geht aus neuen Zahlen des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware hervor, der damit einmal mehr darauf verweist, dass Videospiele längst keine Domäne junger Menschen mehr sind. Das Durchschnittsalter der deutschen Gamer beträgt demnach inzwischen 35,5 Jahre – Tendenz steigend. 2011 waren Videospieler in Deutschland im Schnitt 31 Jahre alt.

 

 

Dem Hobby treu geblieben

 

Die Gruppe der über 30-Jährigen macht mit 19,8 Millionen rund 58 Prozent der deutschen Videospieler aus. Das größte Wachstum verzeichnete demnach die Altersgruppe der 50-Jährigen und älteren: Sie nahm laut BIU seit dem vergangenen Jahr um rund 500.000 zu und macht mit 8,7 Millionen nun jeden vierten Gamer (25 Prozent) und damit die größte Gruppe aus. Für den Branchenverband ein Zeichen, dass Videospiele mittlerweile alle Altersgruppen ansprechen. Aber auch ein Zeichen dafür, dass die Spieler aus den Anfangsjahren der Videospiele ihrem Hobby treu geblieben sind.

 

Bei den unter 30-Jährigen (insgesamt 42 Prozent), bilden die Zehn- bis 19-Jährigen mit 5,9 Millionen die größte Gruppe (17 Prozent), gefolgt von den 20- bis 29-Jährigen mit 5,3 Millionen (16 Prozent). Kinder bis neun Jahre machen mit 3,1 Millionen 9 Prozent der Spieler aus. Die Zahlen beruhen auf einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 25 000 Teilnehmern.

 

 

Fast so viele Frauen wie Männer

 

Hirshberg merkte außerdem implizit an, dass es sich bei dieser Ausrichtung nicht um eine ReUnd noch ein Vorurteil wird beim Blick auf die von der Gesellschaft für Konsumforschung erhobenen Zahlen weitgehend widerlegt: Videospiele sind keine reine Männerdomäne. Die Geschlechterverteilung entspricht zwar nicht ganz der Normalverteilung in der Gesellschaft von rund 49 Prozent Männern und etwa 51 Prozent Frauen. Die Aufteilung ist trotzdem relativ ausgeglichen. Unter den 34,1 Millionen Gamern sind 17,9 Millionen Männer (53 Prozent) und 16,2 Millionen Frauen (47 Prozent).


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